Plätzchen

Plätzchen

Kekse und Plätzchen, das ist doch dasselbe. Oder? Gehen wir dieser Frage doch mal auf den Teig.

Mit Plätzchen assoziiert der Gebäck-Freund automatisch Weihnachten. Als Ausstecher, Kipferl, Makronen und in allen anderen möglichen und unmöglichen Formen machen sie Weihnachten erst zu Weihnachten. Viele Backfreudigen finden, dass Kekse und Plätzchen synonym verwendet werden können. Doch hier scheiden sich die Geister. Denn die Leckereien wollen unterschieden sein. Der Hauptunterschied von Keksen und Plätzchen besteht in ihrem Ursprung:

Plätzchen waren seit dem 18. Jahrhundert vor allem bei Damen der gehobenen Gesellschaft beliebt, da die Zutaten sehr teuer waren. Die kleinen Gebäckstücke waren beispielsweise mit Mandeln oder Marzipan verfeinert. Vor allem zu Weihnachten waren Plätzchen ein ganz besonderes zuckriges Highlight. Im Unterschied dazu etablierte sich der Keks auf eine ganz andere Art und Weise: Er diente als nahrhafter und haltbarer Proviant auf langen Schiffsreisen.

Aus der Herkunft lassen sich also auch die geschmacklichen Unterschiede von Keksen und Plätzchen ableiten: Während Plätzchen oft sehr süß sind, kommen Kekse meist mit weniger Zutaten aus. Geschmacklich bestechen sie dafür umso mehr.


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