Ein Keks ohne Ei oder Butter ist kein Keks? Das dachten wir auch einmal bis wir uns in das Thema reingefuchst und festgestellt haben: Das geht sehr wohl und auch in sehr lecker. Hier gibt’s die wichtigsten 3 Fakten, die fürs vegane Backen super wichtig sind.

1. Nahezu alle Tierprodukte lassen sich durch tolle Alternativen ersetzen.

Butter: Kann durch Magerine ersetzt werden. Achtung: Trotzdem Zutatenliste lesen, oft sind den handelsüblichen Margarinen Molke, Joghurt oder andere Milchprodukte beigefügt. Geheimtipp: Alsan funktioniert immer.

Milch: Stattdessen Soja-, Hafer-, Mandel-, Haselnuss-, Dinkel-, Kokosmilch nutzen…

Sahne: Durch pflanzliche Sahnealternativen (z.B Sojacuisine). Es gibt eigene aufschlagbare Produkte aus Reis oder Soja (z.B. Soyatoo). Beim Nachsüßen aufpassen, da diese Schlagsahnealternativen oft schon gesüßt sind!

Honig: Je nach Geschmack durch Ahornsirup, Agavendicksaft, Zuckerrohrsirup, Reissirup oder Melasse ersetzen.

Ei: Das ist nicht ganz so einfach, weil hier geht es vor allem um die Konsistenzauswirkung. Wenn es darum geht, eine fluffige Konsistenz zu machen, einfach ein wenig Backpulver hinzufügen, aber nicht zu viel davon! Eierersatz wie MyEy sind auch eine tolle Alternative.  

Dass hier kein Missverständnis entsteht, um leckere vegane Kekse zu zaubern, braucht man keine ausgefallenen Zutaten! In der Regel bekommt man alle Zutaten im Supermarkt.

2. Die besten Ratgeber sind: BLOGS! 

Es ist tatsächlich so: Die spannendsten Rezepte und Ideen rund ums vegane Backen befinden sich im Netz -  das heißt jeder kann jederzeit ausprobieren und starten. Wir haben einmal die besten Blogs rausgesucht mit jeder Menge Inspiration und Keksback-Power:

No. 1 - Vegan backen mit Jasmin 

Auf Jasmin's Blog werden jede Menge tolle Rezepte beschrieben - von Raw-Brownies bis  Apfel-Zimt Crumble werden alle Wünsche von Schleckermäulchen erfüllt. Außerdem hat Jasmin auch noch einen tollen Youtube-Kanal - so macht Backen erst recht Spaß.

 

No. 2 - Cakeinvasion

Happiness right in your face! Dafür steht Shia, bekennende Schokolade-vorm-Essen-Esserin und Krümel-in-der-Wohnung-Verteilerin.Wer vegan backt, muss sich die unheimlich kreativen und tollen Rezepte von Shia anschauen. Insbesondere in die Kekse sind wir natürlich komplett verliebt!!! 

 No. 3 - Tines vegane Backstube

Dass vegan backen gar kein großes Hexenwerk ist, beweisen die grandiosen Rezepe von Tine. Bei den Ingwerplätzchen in Herzform hätten wir fast in unseren Computerbildschirm reingebissen...

 

3. Just do it! Mach keine große Welle draus! 

Kekse oder Kuchen schlemmen mit Freunden - das ist doch das Schönste, was es gibt. Wenn die Runde bunt gemixt ist, mit Veganern und Nicht-Veganern, Leute mit oder ohne Allergien macht es doch umso mehr Spaß, dass jeder unbeschwert naschen kann. Ich habe mit vielen Veganern gesprochen, die alle sagen, dass der anstrendste Part ihrer Essgewohntheit gar nicht der ist, Produkte einzukaufen oder Essen zuzubereiten, viel mehr ist die permanente Erklärung und das ständige Drüberreden, was auf einem auf Dauer - im wahrsten Sinne - auf den Keks gehen kann. Veganes Gebäck muss sich auch nicht aus Prinzip mit Nicht-Veganem vergleichen lassen, die Frage ist doch ganz simpel: »Schmeckt's - oder nicht?« Und letztlich ist es doch so, dass es einem bei den tollen veganen Rezepten an nichts fehlen wird - auch nicht an Butter oder Ei. 

 

Wir haben es auch gewagt und endlich nach vielen Anfragen von unseren tollen Kunden einen veganen Keks mit Orangengeschmack kreiiert. Es gehört für uns zu einem modernen Back- und Genussverständnis dazu, dass ausnahmslos ALLE Kekse genießen können. Wahnsinn, wie viel doch in dem kleinen krümeligen runden Ding steckt - das begeistert uns immer wieder. Wir freuen uns über jede Form von Feedback und neue Flausen im Kopf - insbesondere zum veganen Keks - schreibt uns einfach an mehl@kekswerkstatt oder kommentiert drauf los!